Barockpferdeausbildung,

    • Elegante, kraftvolle Pferde zu Gast auf dem Kilver Markt

      Showreitschule Rabea Schmale präsentiert ihre Friesenquadrille und Kunststücke am Sonntag auf der Wiese an der Dorfstraße

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      Rödinghausen. Friesen gehören zu den beliebtesten Pferden in Europa, sie beeindrucken mit ihrem prächtigen Fell und ihrer imposanten Statur. Dass die Tiere jedoch nicht nur schön anzusehen sind, sondern gemeinsam mit ihren Reitern auch beachtliche Leistungen zeigen, beweist Rabea Schmale aus Minden mit ihrer Reitschule, die am Sonntag um 15 Uhr auf dem Kilver Markt auftritt.

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      Deutschlandweit ist die Showreitschule von Rabea Schmale bereits bekannt, jetzt möchte die Pferdetrainerin auch auf dem Kilver Markt mit ihrer Show beeindrucken. Zum ersten Mal tritt sie deshalb am Sonntag um 15 Uhr auf der Wiese an der Alten Dorfstraße auf und hat dabei einige Programmpunkte in petto, wie sie im Gespräch mit der NW bereits verriet: "Am Sonntag werden wir insgesamt 18 Pferde präsentieren, darunter ist eine Friesen-Quadrille." Auch eine Dressurshow mit Andalusiern und Ponys wird die Mindenerin zeigen, die gemeinsam mit ihrer Familie und Schülern aus ihrer Reitschule nach Kilver kommt.

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      Gerade diese Verbindung ist Schmale wichtig, die besonders den guten Zusammenhalt in ihrer Gruppe lobt: "Bei mir sind keine zugekauften Reiter zu sehen, sondern eine starke Mannschaft mit unterschiedlich guten Schülern, die sich gegenseitig unterstützen."

      Zu verschiedenen Musikeinlagen wollen die Reiter gemeinsam abwechslungsreiche Formationen und Dressuren zeigen, so seien unter anderem einige Zirkuslektionen zu sehen, bei denen die Pferde auf Kommando sitzen, liegen und steigen würden. Stimmig dazu würden die Tiere auch geschmückt, so treten sie in einer barocken Prunkzäumung auf. "Die Menschen sind eher schlicht gekleidet, damit ganz die Pferde im Vordergrund der Show stehen", erzählt Rabea Schmale.

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      Damit am Ende ein "wunderschönes, harmonisches Gesamtbild mit Gänsehaut-Feeling" entsteht, wie sie den Effekt ihrer Auftritte beschreibt, werden die Reiter bereits heute bei ihr eintreffen, um noch einmal gemeinsam zu trainieren. Aus ganz Deutschland kommen sie dafür zusammen, schließlich gibt Rabea Schmale auch auswärtige Reitkurse. Für die reist sie durch die gesamte Bundesrepublik, auch in Luxemburg hat sie bereits mit Gruppen trainiert. Ebenso unterschiedlich wie die Herkunft der Reiter sei ihr Alter, so sei der jüngste Teilnehmer am Sonntag erst zehn Jahre alt.

      Bei ihren Shows kann die Trainerin bereits auf einige Erfahrung zurückgreifen, so gibt sie seit 14 Jahren Reitunterricht. Seit 2008 hat sie außerdem eine eigene Halle, in der sie Kurse anbietet und in der Pferde auch eingeritten werden.

      Mittlerweile hat die Mindenerin bereits einige hundert Pferde und ihre Halter trainiert und ihre Shows bei verschiedenen Anlässen gezeigt. Zuletzt war ihr Programm bei der Landpartie in Bad Pyrmont und auf dem Dülmener Wildpferdefangtag zu sehen.

      Für den Auftritt am Sonntag wünscht sich die Showreiterin ein großes Fachpublikum, das besonderen Augenmerk auf die Qualität des Auftritts legt: "Wir betreiben einen riesigen Aufwand und trainieren schon seit Wochen, um eine tolle Show zu bieten."

      Weitere Informationen über unsere Friesenpferde-Ausbildung finden Sie auf unserer neuen Seite: https://www.showreiter.de/index.php/component/sppagebuilder/?view=page&id=25

    • Travers (französisch), bedeutet "Quere" und ist ein klassischer Seitengang auf zwei Hufschlägen der als Eigenlektion trainiert werden kann, aber auch um andere Lektionen zu unterstützen oder zu korrigieren.

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      Der Travers ist mit dem Schulterherein, aus dem er hervorgehen sollte, verwandt.
      Im Travers ist die Hinterhand (Kruppe) nach innen gerichtet. Die äußeren Hinterbeine treten vor und teilweise über die inneren. Das Pferd ist in Gangrichtung gestellt und um den inneren Schenkel des Reiters gebogen.
      Am besten erfolgt der Travers aus der Ecke auf der Wechsellinie durch die ganze oder halbe Bahn oder aus der Volte auf einfachen Hufschlag.
      Der Travers (Kruppe herein) erhöht die Aufmerksamkeit des Pferdes auf die reiterlichen Hilfen und die daraus angebotenen halben Paraden.
      Das Pferd lernt seine Hinterhand besser einzusetzen und balanciert sich besonders im Galopp besser aus.
      Der Travers im Galopp auf dem Zirkel geritten bereitet die Arbeitspirouette vor.

      Hilfegebung:
      Der innere Zügel erhält die Kopfstellung und sorgt für die notwendige Biegung.
      Der äußere Schenkel, hinter dem Gurt, veranlasst und erhält zusammen mit dem inneren Zügel die Seitwärtsbewegung.
      Der innere Schenkel, um den das Pferd gleichmäßig gebogen ist, regt knapp hinter dem Gurt das lebhafte Vortreten an und sorgt so für die flüssige und schwungvolle Vorwärtsbewegung. Außerdem begrenzt er, wenn nötig, den Grad der Abstellung der Hinterhand.
      Der führende äußere Zügel mit dem äußeren Schenkel bestimmt den Grad der Biegung und Abstellung und verhindert ein Ausfallen der äußeren Schulter.

      Achtung: Bei vielen Pferden sollte der Travers nicht auf der hohlen Seite des Pferdes angewandt werden, da es so das Pferd noch schiefer anstatt gerade macht. Auf dieser hohlen Seite sollte nur Schulterherein geritten werden. Hier hilft Ihnen ein ausgebildeter Trainer wie z.B. Rabea Schmale, bei der richtigen Umsetzung weiter.


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